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Sabine Heimfeld findet Erinnerung an und Mahnung vor dem Faschismus wichtiger denn je.

DIE LINKE. Winterhude

Hindenburgstraße umbenennen - Erinnerungsmahnwache an das Kriegsende am 08. Mai 1945

Für Marco Hosemann ist eine Umbenennung der Hindenburgstraße seit mehr als 75 Jahren überfällig.

Paul von Hindenburg übte mit der von ihm geführten Obersten Heeresleitung von 1916 bis 1918 quasi diktatorisch die Regierungsgewalt in Deutschland aus. Der Reichspräsident Hindenburg ernannte am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler. Der 08. Mai ist seit 1945 der Gedenktag zu Kriegsende und Befreiung vom Faschismus. 

Die LINKE. Winterhude hält deshalb am 08. Mai 2020 eine Mahnwache am Straßenschild „Hindenburgstraße / Carl-Cohn-Straße“ – 75 Jahre nach Kriegsende. »Wir möchten an die Opfer des Faschismus erinnern und fordern, die Hindenburgstraße in “Ascher-Doctor-Straße” umzubenennen. Dies ist auch mit Blick auf die angrenzenden Wehrmachtskasernen wichtig, in denen heute die Polizei untergebracht ist. Damit kann dort der Propaganda der Nazis in Form von Fassadenschmuck an den Gebäuden etwas entgegensetzt werden«, so Marco Hosemann (DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, zubenannter Bürger, Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses): »Hindenburg hat maßgeblich dazu beigetragen, die Demokratie in Deutschland zu zerstören und der Diktatur den Weg zu ebnen. Hindenburg hat bis zu seinem Tode alle politischen Maßnahmen Hitlers mitgetragen.«

Das jüdische, Winterhuder Paar Alice Ascher (geb. 1880) und Margot Doctor (geb. 1897) wurde am 06.12.1941 nach Riga deportiert. Beide wurden dort um ihr Leben gebracht. In Andenken an die beiden Frauen befinden sich bereits Stolpersteine am Braamkamp 36. Das Teilstück „Hindenburgstraße“, zwischen Stadtpark und U-Bahn Alsterdorf, sollte in „Ascher-Doctor-Straße“ umbenannt werden. Ein Antrag an das Bezirksamt Nord ist in Arbeit. Sabine Heimfeld von der Stadtteilgruppe Winterhude der LINKEN. Hamburg-Nord ergänzt: »Die LINKE. Winterhude möchte mit dieser Aktion sowohl an die Gräueltaten während des Faschismus des 2. Weltkriegs erinnern, als auch für Toleranz gleichgeschlechtlicher Beziehungen werben, um ein klares Zeichen gegen Sexismus, Homophobie und Rechtspopulismus zu setzen.«

Für Rückfragen: 
Sabine Heimfeld, 0171 / 9315 120
Marco Hosemann, 0172 / 5850 666


Hier finden Sie mehr Informationen über DIE LINKE. in Winterhude!

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de