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Nachhaltige Mobilität für Alle

DIE LINKE setzt sich zusammen mit Umweltverbänden und alternativen Verkehrsverbänden für eine Verkehrspolitik ein, die den schienengebundenen Verkehr sowie den Rad- und Fußgängerverkehr gezielt fördert und die Dominanz des Autoverkehrs zurückdrängt. 

Im Zentrum einer bezirklichen Verkehrspolitik sollte eine Politik der Verkehrsvermeidung stehen: Wir wollen, dass dezentrale Strukturen, Mobilität für alle Menschen und kurze Wege das Leitbild bei der Gestaltung der Infrastruktur sind.

Unser Ziel ist eine nachhaltige Verkehrswende, hin zu mehr Lebensqualität, weg von krankmachender Luft und Lärm. 

  

An vielen Hauptverkehrsstraßen in Hamburg-Nord werden die Grenzwerte für Stickoxide, Lärm und Feinstaub überschritten oder nur knapp „rechnerisch“ eingehalten. Das hat gravierende Folgen für die Gesundheit von Menschen. Stickoxide fördern Atemwegserkrankungen, Feinstaub ist krebserregend und Lärm führt zu vielfältigen körperlichen und psychischen Erkrankungen. Wir brauchen kein weiteres Herumdoktorn an den Symptomen. Der Pkw- und Lkw-Verkehr muss massiv verringert werden!

Durch den Abgasbetrug der Autoindustrie erkranken Menschen, sie muss endlich in Haftung genommen werden für ihr kriminelles Verhalten. 

  

Hamburg Nord braucht daher:

  

    • einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs, damit mehr Menschen ihn nutzen können. Für uns heißt das nicht nur Bau der U5, sondern auch Bau einer modernen Stadtbahn und Elektrifizierung des Busverkehrs. Hamburg hat (über alle Parteienkombinationen im Senat hinweg) in 20 Jahren fast keine neuen U-Bahnen gebaut und die Stadtbahn immer wieder kurz vor Baubeginn gestoppt. Der Zustand der Infrastruktur von Bussen, U- und S-Bahn ist den Fahrgastzahlen nicht angemessen und sorgt für Verspätung und Ärger.

    • eine Umverteilung des Straßenraums zugunsten von Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen, diese Verkehrsteilnehmer*innen sind die stadtverträglichsten und verdienen bei Straßenumbauten künftig Priorität, weil sie den geringsten Raum verbrauchen und die Anwohner*innen nicht belasten.

    • Bestehende Fuß- und Radwege müssen regelmäßig instandgesetzt werden, um zur Nutzung einzuladen.

    • eine Verkehrspolitik, die die Mobilität aller Menschen sichert. Viele einkommensarme Bürger*innen verzichten aus Geldmangel auf Bus- und Bahnfahrten und damit auf Beteiligung am öffentlichen Leben. Jede*r muss das Recht und die Möglichkeit haben sich in seiner Stadt zu bewegen. Deshalb wollen wir einen kostenfreien ÖPNV für alle, als ersten Schritt für Menschen mit niedrigem oder ohne Einkommen.


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