Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Antoine Schneider

Kandidat im Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg

Antoine Schneider

Moin liebe Hamburger,

ich bin Antoine Schneider, 23 Jahre alt und stehe kurz vor meinem Bachelor in Politikwissenschaften an der Uni Hamburg. Ich bin in Hamburg- Wandsbek aufgewachsen und wohne seit drei Jahren auf der Uhlenhorst. Schon während meiner Schulzeit spielte ich Fußball bei Barmbek- Uhlenhorst sowie beim Bramfelder SV. Durch den Fußball lernte ich viele Freunde aber auch Probleme und Themen der Stadt kennen, die mich später dazu bewegen sollten politisch aktiv zu werden. 

In der Oberstufe an einer Stadtteilschule belegte ich das Profil Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, in denen wir uns mit der Wirtschaftskrise 2008 beschäftigten. Mich schockierte und empörte die Ausbeutung Griechenlands zu Gunsten der Banken und Finanzinstitute, die durch ihr Zocken und dem Verkauf von faulen Krediten die Wirtschaftskrise auslösten. Nach meiner Schulzeit absolvierte ich ein Freiwilliges Soziale Jahr (FSJ) in Lima, Peru in dem ich Grundschulkindern Englisch unterrichtete. Die Ausbeutung des Landes, durch den Welthandel und ungerechte Handelsverträge, ließen mich nun endgültig den Entschluss ziehen politisch aktiv zu werden. 

Ich bin nun seit über zwei Jahren Mitglied der Linkspartei und aktiv in der Stadtteilgruppe Barmbek. Mir ist immer wichtig, neben den großen weltpolitischen Themen, die Sorgen, Probleme und Wünsche der Menschen vor Ort ernst zu nehmen, sich zu organisieren und gemeinsam Dinge zu verändern. Wir gründeten eine Mieterinitiative auf dem Dulsberg, unterstützten das Bündnis für mehr Pflegepersonal in Krankenhäusern und schafften es durch kontinuierliche Proteste der Barmbeker*innen den Naziladen „Thor Steinar“ aus der Fuhle zu entfernen. 

Hamburg ist auf der einen Seite eine reiche Stadt mit vielen Millionären und einer großen Wirtschaft durch den Hafen, auf der anderen Seite leben viele Kinder in Armut und die soziale Spaltung nimmt in unserer Stadt immer weiter zu. Meine Forderungen und Veränderungen für die Hamburger Politik sind im Kurzem folgende:

Mieten:

  • Hamburg braucht einen Mietendeckel, die Preisexplosion konnte durch die Mietpreisbremse nicht verhindert werden 
  • Wir brauchen eine massive Bauoffensive vor allem für sozialgefördertes Wohnen
  • Seit Jahren fallen immer mehr Wohnungen aus ihrer Sozialbindung, deswegen müssen alle Neubauten zu 50% sozial gefördert sein, der jetzige „Hamburger Drittelmix“ reicht nicht aus und enthält zu viele Schlupflöcher

Mobilität: 

  • Bramfeld und Steilshoop brauchen endlich eine U-Bahn, wir setzen uns für den schnellstmöglichen Bau der U5 ein 
  • Wir unterstützen den Bau der S4 nach Tonndorf, Jenfeld und Rahlstedt. 
  • Die U4 muss über die Veddel nach Wilhelmsburg und Harburg erweitert werden. Tausende sind von dem regelmäßigen Ausfall der S31 betroffen.
  • Wir fordern den Ausbau der Busspuren in Hamburg, vor allem auf den Hauptverkehrsachsen sind diese notwendig, um den Nachverkehr attraktiv zu machen und die Verkehrswende zu schaffen 
  • Wir fordern eine 365 Tage Tickets für den HVV, vor allem Kinder und Senioren sollten kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, um Familien zu entlasten und um soziale Aktivitäten wahrzunehmen

Umwelt:

  • Ich fordere eine Obergrenze für Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen, sowie den Ausbau und die Versorgung durch Landstrom
  • Die Schließung der Kohlekraftwerke Moorburg (bis 2025), Wedel (bis 2025) und Tiefstack (bis 2026)
  • Schaffung weiterer Fahrradstraßen, Investitionen in Bus und Bahn. Der ÖPNV muss unschlagbar werden, um die Klimaziele zu erreichen
  • Erhalt von Parks, Grünflächen und Kleingärten fürs Klima und die Erholung der Hamburgerinnen und Hamburger

Gesundheit: 

  • Rückkauf der Krankenhäuser. Pflege und Krankheitsversorgung ist ein Grundbedürfnis und gehört in öffentliche Hand und nicht unter die Kontrolle von Aktiengesellschaften
  • Wir brauchen eine bedarfsgerechte Pflege in Hamburg, immer wieder kommt es zu Todesfällen und Keiminfizierung auf Grund von Personalmangel, das Pflegepersonal macht häufig Doppelschichten und muss entlastet werden.

Bildung: 

  • Wir brauchen eine Gemeinschaftsschule, in denen die Kinder aus verschiedenen Haushalten zusammen lernen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass durch das System der Gesamtschule der Austausch zwischen sozial schwachen und sozial starken Haushalten stattfindet und einen breiteren Blick auf die Gesellschaft gibt. Neben dem Lehrplan entwickelt sich somit die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler, zudem wird die soziale Spaltung in der Schule durch Gymnasien und Stadtteilschulen aufgehoben
  • Hamburg braucht dringend neue Schule, wir fordern deshalb 30 neu Schule bis 2030
  • Der Lehrermangel muss durch die Förderung der Lehrerausbildung und der Quereinsteiger bekämpft werden