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Keyvan Taheri

Kandidat im Wahlkreis Eppendorf-Winterhude

Keyvan Taheri

Seit 15 Jahren bin ich Einzelhändler und Kunstmaler in Winterhude und habe an der HWP Soziologie studiert. Ich bin verheiratet und Vater von drei Mädchen. Mit der Bezirkswahl im Mai 2019, wurde ich zum Abgeordneten für den Wahlkreis
Winterhude gewählt und bin Mitglied in diversen Ausschüssen. 

Meine politischen Schwerpunkte sind folgende:

Mieten- u. Wohnungspolitik
Ich setze mich für bezahlbaren Wohnraum in Hamburg Nord und die Abkehr von der investorenorientierten Baupolitik von Rot/Grün ein. Eine Stadtentwicklungspolitik für Hamburg sollte sich an einem Wohnraumbedarf orientieren, der die Interessen der Hamburger*Innen in Einklang bringt. Ich unterstütze die Forderung der Linken für einen Mietendeckel in Hamburg, nach dem Beispiel Berlins. Die katastrophale Situation aller Wohnungssuchenden und die zunehmende Belastung für die Bürger in Hamburg muss umgehend gestoppt werden. Die Stadt darf keinen Grund und Boden mehr verkaufen. Ich unterstütze einen bedarfsgerechten Wohnungsbau, anstelle von profitorientierter Mietspekulation. Der Bau öffentlich geförderter, sozialer Wohnungen steht dabei im Vordergrund.

Inhaberbetriebener Einzelhandel
Ein weiteres Thema, welches ich auch als Forderung in das Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl eingebracht habe, ist die Abkehr von der Befristung von Gewerbemietverträgen, insbesondere für inhabergeführte Ladengeschäfte. Der permanente Druck auf die Gewerbemieter blockiert die langfristige Lebensplanung bis zur Rente und hindert Geschäftsinhaber daran, auch ihren Angestellten solide Perspektiven durch unbefristete Arbeitsverträge zu bieten. Gewerbeanmietungen sollten einseitig vom Mieter kündbar sein und nicht, wie zurzeit auf befristeten Mietverträgen basieren. Dadurch wird auch die Mietspekulation entschärft. Verkehr Online und Lieferservice gefährden den Einzelhandel im Stadtteil. Zugeparkte Schaufenster und öffentlicher Raum, der von Lieferanten als Kommissionsfläche genutzt wird, machen den Stadtteil für Fußgänger und Radfahrer unattraktiv. Eine Lösung wäre z.B. die Einrichtung von Lieferbereichen, 30er Zonen oder Fußgängerzonen und flächendeckenden Radwegen. Der Umbau der Gertigstraße zur Fahrradstraße ist ein Projekt, an dem ich maßgeblich interessiert und aktiv im Ausschuss beteiligt bin. Der HVV sollte in Hamburg umweltfreundlicher ausgebaut werden. Weg mit Dieselbussen, hin zu E- bzw. Hybrid-O-Bussen oder Stadtbahnen. Zudem müssen die Preise, vor allem für Sozial schwache, Schüler und Rentner deutlich gesenkt werden. Ich unterstütze dabei das Wiener Modell (1 Euro/Tag). 

Klima und Umwelt
Die Folgen der Klimaentwicklung werden immer spürbarer. Die globale Erhitzung der Erde rückt stärker in den Mittelpunkt. Folgen sind beispielsweise der Anstieg des Meeresspiegels, Hitzewellen, Dürren oder Fluten. Auch Hamburg wird betroffen sein. Ich setze mich dafür ein, dass Klima und Umwelt mehr in den Fokus linker Politik rücken. Ich unterstütze alle Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen in Hamburg wie beispielsweise einen klimaneutralen Verkehr, den Grünerhalt und vor allem die Energiewende.

Politik gegen rechts
Das Rücken aller Parteien nach rechts und die Stigmatisierung von Flüchtlingen ist für mich ausschlaggebend, für die Partei „die Linke“ in der Bürgerschaft zu kandidieren. Ich lehne jede Form von Rechtspopulismus ab. Ich setze mich ein für mehr Toleranz, grenzenlose Solidarität und unterstütze antifaschistische Bündnisse. Es gilt noch immer: „Wehret den Anfängen – einmal Faschismus das reicht!“ 

Bei der Bürgerschaftswahl kandiere ich für den Wahlkreis Winterhude-Eppendorf Hoheluft-Ost auf Platz 3.

Kontakt: k.taheri@linksfraktion-nord.de