Willkommen bei Die Linke

im Bezirk Hamburg-Nord

Viele erleben täglich, wie der Druck wächst. Lebenshaltungskosten steigen, Wohnungen fehlen, Kriege werden geführt, Aufrüstung wird vorangetrieben. Gleichzeitig wird bei dem gespart, was Menschen trägt. Das ist kein Zustand, den man hinnehmen muss.

Wir organisieren als Die Linke den Widerstand gegen diese Entwicklung. Für soziale Gerechtigkeit, für Frieden, für eine Politik, die Verantwortung übernimmt. Nicht irgendwann, sondern hier und jetzt.

Du kannst Teil davon sein. Unsere Arbeit findet in Stadtteilgruppen statt, bei Treffen, Aktionen und Gesprächen. 

Weiter unten auf dieser Seite findest du alle Stadtteilgruppen sowie aktuelle Termine und Orte. Komm vorbei, bring dich ein, hör zu, misch dich ein.

Unsere aktiven Stadtteilgruppen treffen sich 1-2 mal im Monat. Genaue Informationen kannst du den Seiten der jeweiligen Gruppen entnehmen. Du findest uns in:

Offene Diskussionsveranstaltung

Kriegsangst und Friedensperspektive

Bezirksvorstand

Freitag, 6. Februar 2026 I 18.30 Uhr in der Wiese e.G, Wiesendamm 24

Ein Gespenst geht um

Die Angst vor dem Krieg …

In einer im September veröffentlichten Umfrage sagten knapp über 40% der Deutschen, sie fürchten einen Dritten Weltkrieg: Auf 26,8% treffe das „eher“ zu, auf 14,6% „vollkommen“ (FR v. 8.9.25). Nach der „Trendstudie Jugend in Deutschland“ sind junge Menschen noch stärker betroffen. Die 14-29jährigen leiden besonders unter dem „Einfluss multipler Krisen“: den Folgen der Corona-Pandemie, sozialer Ungleichheit und Spaltung der Gesellschaft, dem Ukraine-Krieg und dem Nahost-Krieg. In der Shell-Jugendstudie im letzten Jahr sagten 81% der Befragten, sie hätten Angst vor einem Krieg in Europa. Fünf Jahre zuvor waren es noch 46%. Mehr und mehr Menschen horten Vorräten aus Katastrophenangst.

...ist nur zu berechtigt

Aufrüstung hat meist unter dem Deckmantel der Friedenssicherung dazu gedient, Kriege vorzubereiten und zu ermöglichen, statt sie zu verhindern. Mit der angedrohten Wehrpflicht sollen nun vermehrt junge Menschen “kriegstauglich” gemacht werden. Krieg bedeutet immer Tod und Elend, bedeutet die Erfahrung des Schlachtfeldes, das Schweben in höchster Lebensgefahr, die Angst, enstellt und verstümmelt zu werden, das Sterben von Freunden und Kameraden in nächster Nähe und die Last, selbst getötet zu haben. Außerdem verstärkt die Militarisierung etlicher gesellschaftlicher Bereiche die Verrohung der Auseinandersetzung, die sich etwa in Gewalt gegen Obdachlose und Geflüchtete aber auch gegen Rettungskräfte ausdrückt. Wenn Gewalt als legitimes Mittel und Menschengruppen zu Feindbildern erklärt werden, untergräbt das Empathie, Interesse an anderen Meinungen und Solidarität.

… und wird zynisch übergangen:

Die auf dem NATO-Gipfel im Juni beschlossene gigantische Aufrüstung hat wirtschaftlich, sozial und ökologisch verheerende Folgen. Wer Regierung, Militär, Kriegs- und die Meinungsindustrie dafür kritisiert oder auf die Bedrohung des Krieges aus Versehen (z.B. durch KI-Irrtümer) hinweist, wird als innerer Feind verunglimpft und muss soziale, rechtliche und berufliche Nachteile befürchten. Auch das ist ein Teil der „Vorkriegszeit“, in dem wir uns nach Meinung einiger ”Experten” schon befinden.

Friedensperspektive

Die realen Probleme sind die soziale Ungleichheit – bundesweit wie international –, Hunger und Gewalt, Klimakrise und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. Auf keines dieser Probleme sind Aufrüstung, Wehrpflicht und Militarisierung der Gesellschaft eine Lösung. Die neuen vermeintlichen Feinde von außen („Autokratien“) und innen (insb. geflüchtete, arbeitslose und arme Menschen) sollen von den bestehenden Problemen und den naheliegenden Lösungen ablenken: Wirklich soziale Daseinsvorsorge (inkl. Bildung, Kultur und ziviler Infrastruktur) ist die beste Grundlage für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Auf dieser Grundlage lässt sich auch selbstbewusst für internationale Abrüstung, Zusammenarbeit und Solidarität (inkl. des Abbaus der sozialen Ungleichheit zwischen den Ländern) wirken und kann so Kriege erfolgreicher verhindern.

Alle sind herzlich eingeladen zu unserer Diskussionsveranstaltung.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wann: Freitag, 6. Februar 2026 I 18.30 Uhr

Wo: Wiese e.G, Wiesendamm 24

Treffen der LAG Netzpolitik

Ort: Hamburg, Landesgeschäftsstelle Die Linke
Veranstalter: LAG Netzpolitik