Sanktionen, also Zwangsmaßnahmen wie Handelsembargos, das „Einfrieren“von Vermögen, Einreiseverbote u.a.m., werden weltweit am meisten von den USA, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen verhängt. Dabei führen die USA mit großem Abstand. Sanktionen sollen, so wird behauptet, Verletzungen der Menschenrechte, Angriffskriege oder Terroranschläge unterbinden.
Dagegen ist längst klar: Sanktionen können töten! Laut einer an den Universitäten von Denver und Washington durchgeführten Studie starben zwischen 1971 und 2021 pro Jahr ähnlich viele Menschen an den Folgen von Sanktionen wie durch Krieg: Medikamente und Lebensmittel konnten nicht ausreichend oder gar nicht mehr eingeführt werden; Stromausfälle verhinderten Operationen und Krankenbehandlungen und vieles mehr.
Besonders betroffen waren arme und alte Menschen und Kinder. Verbessert hat sich die Lage mit Sicherheit nicht; in den letzten Jahren ist die Zahl der weltweit verhängten Sanktionen, wiederum durch die die USA und die EU, sprunghaft angestiegen.
Und nun?
Nach einer Einführung über internationale Sanktionen und Beispielen anhand verschiedener Länder, wollen wir über gewaltfreie Alternativen diskutieren.
